Mittwoch, 4. November 2009

Die fünfte und sechste Woche

Die fünfte Woche begann für mich mit 3 verkürzten Tagen im Büro. Da Anna zu Hause blieb, um ihre Malaria auszukurieren, schickte mich unser Chef immer gegen Mittag nach Hause, damit ich mich um Anna kümmern könne. Er empfahl mir ihr möglichst viel Obst zu kaufen und dafür zu sorgen, dass sie sich schohnt und viel trinkt. Montag, Dienstag und Mittwoch ging es für mich also Mittags wieder nach Hause, wo ich dann Zeit mit Anna verbracht habe.
Am Donnerstag morgen kam der erste kleine Regen - wie schon berichtet.

Da wir hier in Kyela nach wie vor keine funktionierenden Geldautomaten haben, mit denen wir auch unsere deutschen Kredit- und/oder EC-Karten nutzen können, stand am Samstag wieder ein Besuch von Mbeya an.
Hier haben wir alle möglichen kleineren Besorgungen gemacht, sowie Geld geholt. Für 4 Stunden Aufenthalt in der Stadt brauchen wir insgesamt 8 Stunden Fahrtzeit. 4 Stunden in eine Richtung - eine kurze Strecke, für tansanische Verhältnisse...

Nachdem uns der Arzt eine Woche zuvor mitgeteilt hat, Anna solle zu einer Malaria Nachuntersuchung erscheinen, um zu testen, ob die Parasiten auch wirklich verschwunden sind, stand am Sonntag also wieder ein Besuch in der Krankenstation an. Man lacht immer, wenn wir kommen, unsere Namen kennt man schon auswendig. Als reine Routine-Untersuchung habe ich mich gleich mit Anna zusammen mittesten lassen.
Nach der gewohnten Wartezeit dann das Ergebnis: Anna ist gesund. Isabelle hat Malaria!
Es folgte ein fliegender Wechsel. Anna blieb nun während der sechsten Woche nur bis Mittags im Büro und hat mir nachmittags gesellschaft geleistet.

Der Rest der Woche verlief ganz normal ohne besondere Vorkommnisse.

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